Gemeinsames Brotbacken
Im September besuchten zwei Klassen der Geschwister Grimm-Grundschule das facettenwerk in
Breithardt und backten mit den Beschäftigten Brote.
„Anschließend wollten alle Grundschulkinder auch die Werkstatt kennenlernen und waren beim
Rundgang begeistert von den verschiedenen Arbeiten“, berichtet Werkstattleiter Stefan Sausen und
bedankt sich bei Ingo Topf und Ramona Ammon für die Organisation des Austausches.

Vielfältige Ergebnisse kamen bei gemeinsamen Brotbacken heraus – allesamt lecker.
Spaß im Speed-Boot
Oestrich-Winkel, 18.09.2026
Ein besonderes Engagement für Menschen mit Behinderung hat
sich Ewald Krämer ausgedacht: Im Sommer lädt er Fahrt mit der
Hoppetosse ein. Oestrich-Winkel nahm an, so dass zwei Gruppen
von Beschäftigten eine Tour mit dem „Speed-Boot“ auf dem Rhein
unternehmen konnten.
Anschließend lud das Weingut Allendorf zu einem Imbiss am Ufer
ein. Robert Quandt, der von Seiten des facettenwerks den Ausflug
unterstützte, berichtet: „Es war ein voller Erfolg und alle Teilnehmenden
haben auch am Tag danach noch davon gesprochen.“
Herzlichen Dank an Ewald Krämer!

Ein außergewöhnliches Erlebnis: Flotte Spritztour auf dem Rhein.
Teamtag in der Orangerie Aukamm
Wiesbaden, 21.09.2026
Ein Team von Boehringer Ingelheim griff in der Orangerie Aukamm zu Akkuschrauber, Heckenschere und Spaten – in Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung aus dem facettenwerk.
Sich sozial zu engagieren gehört zum Selbstverständnis des Unternehmens Boehringer Ingelheim. Gemeint sind damit nicht allein Geldspenden, sondern vielmehr der persönliche Einsatz bei sozialen Einrichtungen in der Region.
Mit dem facettenwerk hat Boehringer Ingelheim einen passenden Partner gefunden: Mit unterschiedlichen Einrichtungen der Behindertenhilfe in Wiesbaden und im Rheingau-Taunus-Kreis gibt das facettenwerk viel Raum für gesellschaftliches Engagement im direkten Umfeld.
Zum facettenwerk gehört beispielsweise die Orangerie Aukamm: Der inklusive Betrieb beschäftigt Menschen mit Behinderung in einem Café, in einer Gärtnerei sowie im Garten- und Landschaftsbau – mitten in Wiesbaden. Begrüßt wurden die Boehringer-Mitarbeitenden dort von Dr. Simeon Ries, geschäftsführender Vorstand des facettenwerks, und Thomas Rosa, Leiter der Orangerie Aukamm.
„Nicht nur für, sondern mit den Menschen hier zu arbeiten, ist Anspruch dieses Teamtages“, erklärte Maximilian Pesch, Program Lead Making More Health Germany & Employee Engagement bei Boehringer Ingelheim. „Wichtig ist die persönliche Erfahrung, etwas bewegen zu können, auch außerhalb der üblichen Komfortzone.“
Die Idee ging auf. Am Morgen waren per Los Tandems aus Menschen mit und ohne Behinderung gebildet und Arbeitsaufträge verteilt worden. Nach getaner Arbeit freuten sich die angereisten Mitglieder von Boehringer Ingelheim zusammen mit dem Team der Orangerie Aukamm über die sichtbaren Ergebnisse: Ein Baum wurde gepflanzt, Gemüse geerntet, Hecken wurden geschnitten und Zäune repariert.
Vor allem aber waren alle Beteiligten um Erfahrungen im Umgang miteinander reicher. Beim Mittagessen in einem der denkmalgeschützten Gewächshäuser der Orangerie Aukamm saßen sie an einer langen Tafel und tauschten sich angeregt aus. Der Grundtenor: „Wir haben heute ordentlich etwas geschafft und freuen uns auf ein Wiedersehen.“
„So geht Inklusion“, unterstrich Jens Lehmann, Inklusionsbeauftragter bei Boehringer Ingelheim. „Von diesem Tag nehmen alle sehr persönliche Eindrücke mit.“
Das facettenwerk sagt Danke an alle, die auf beiden Seiten den Teamtag geplant, organisiert und schließlich tatkräftig angepackt haben!
.
Gemeinsam zu pflanzen, war Teil des Teamtages – auch einen Amberbaum, den Boehringer Ingelheim spendete und der nun als „Baum der Inklusion“ vor dem Café wachsen kann

Ein Zaun brauchte Reparatur und Verlängerung – eine willkommene Aufgabe für die gemischten Tandems.

Die Ernte im Gewächshaus gehörte zu den Aufgaben der gemischten Teams.
Gemeinsamer Abschluss nach getaner Arbeit.
Heute bin ich mutig
Wer wäre nicht gerne einmal so stark wie ein Löwe (oder eine Löwin)? Vor allem, wenn jemand anderes
etwas von einem will, das man selbst nicht möchte. Der Tagesraum hat in der Hagenauer
Straße Beschäftigte geschult unter dem Titel „Heute bin ich mutig“.
Die Schulung ist Teil eines Konzeptes zur Gewaltprävention, das im facettenwerk ausgerollt wird, unter anderem mit der Zielgruppe Gruppenleitungen. Aber auch den Menschen mit Beeinträchtigung,
um die es geht, soll vermittelt werden, welche Rechte sie haben. Dabei steht immer um
die Frage im Mittelpunkt, wie sie sich verhalten können, wenn sie etwas als übergriffig empfinden, und wo sie Unterstützung bekommen, wenn sie sich Gewalt ausgesetzt sehen.
Besonders in Situationen, wo Menschen mit Unterstützungsbedarf auf Hilfe angewiesen sind, ist es
oft schwierig für sie, Klarheit über ihre eigenen Grenzen zu erlangen – für sich selbst und für andere.
Die Tagesförderstätte unterstützt Besuchende dabei, dies zu zeigen: Ja oder Nein sagen, verständliche
Zeichen geben, zum Beispiel mit einem gemeinsam gebastelten Schild.

Schichtwechsel
Wiesbaden, 24.10.2026
Beim Aktionstag Schichtwechsel tauschten am 24. September Menschen mit und ohne Behinderung
ihre Arbeitsplätze. Persönlich lernten die Teilnehmenden die Arbeits- und Lebensrealität der jeweils
anderen kennen, gewannen neue Perspektiven auf die Arbeitswelt und bauten gemeinsam Vorurteile
ab. Zu den rund bundesweit 400 teilnehmenden Werkstätten zählt auch das facettenwerk mit mehreren
Standorten.
Oestrich-Winkel
Boehringer Ingelheim: Die Beschäftigte Simone Butsch half dort in der Küche und berichtet:
„Am besten fand ich das mit dem Kaffee. Da habe ich gelernt, wie das funktioniert.“ Nicht
nur die neuen Tätigkeiten sind ihr in Erinnerung geblieben. Vor allem die Wertschätzung und
das herzliche Miteinander haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen: „Alle waren sehr
nett und haben gesagt, dass ich das gut mache, es hat mir Spaß gemacht. Ich möchte gerne
nochmal dahin.“ Wie das möglich wird, darüber bleiben Boehringer Ingelheim und das facettenwerk
im Gespräch.

Simone Butsch, dritte von linkes, war bei Boehringer Ingelheim herzlich willkommen.
Von Boehringer Ingelheim kam Manuela Boeres aus dem Bereich Canteens & Catering in die facettenwerk-
Küche. Was sie von diesem Tag mitgenommen hat, war vor allem die Offenheit,
Herzlichkeit und die beeindruckende Motivation der Menschen, die sie dort kennenlernen
durfte.
Hoechstmaß: Carsten Ney und Michael Reichenbach sind mit einem kleinen Team von Beschäftigten
zu unserem neuen Kunden im Taunus gefahren - der Firma Höchstmaß.

Die Beschäftigten konnten von ihrem Besuch bei Höchstmaß neue Eindrücke und besondere
Maßbänder mitnehmen.
Pfälzer Straße
Verwaltung: Philipp Fraund und Sam Shakeri kamen in die Verwaltung Pfälzer Straße. Den
Standort hatten die beiden bereits über die facettenwerk agentur im Rahmen des BBB kennengelernt.
In Oestrich-Winkel sind sie im Bereich Briefe schreiben – vor allem Verdienstabrechnungen
– und Scannen tätig. Nun bekamen sie bei Alexander Ackermann und Thorsten
Blei in der Verwaltung Einblick in die Datenerfassung sowie eine Führung durch den Werkstattbereich.

Schichtende: Alexander Ackermann, Philipp Fraund und Sam Shakeri in der Kantine der
Pfälzer Straße.
DHL Express Germany: Gemeinsam mit der Gruppenleitung Sten Merkel und Carolin Pfrommer
fuhr eine Gruppe Beschäftigter nach Raunheim und lernte dort unter anderem die Paketabwicklung
kennen. Am 1. Oktober stand ein Gegenbesuch von DHL-Beschäftigten in unserem
Lettershop an, bei dem ihnen auch der Standort vorgestellt wird.
Das facettenwerk bedankt sich bei allen Beschäftigten, die zu uns gekommen sind, und bei allen aus dem
facettenwerk, die sich beteiligt haben. Der nächste Schichtwechsel kommt bestimmt :-)
Mehr Raum für Menschen mit Behinderung
Wiesbaden, 16.9.21026
Das facettenwerk erweitert seinen Campus Hagenauer Straße um einen Neubau. Auftraggeber und beteiligte lokale Firmen trafen sich zum Spatenstich. Gebaut wir das „Horst-Schedler-Haus“.
In der Hagenauer Straße kommen unter der Woche Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf im so genannten Tagesraum zusammen. Professionell begleitet erleben sie dort in kleinen Gruppen einen strukturierten Ablauf und können in geeigneten Arbeitsfeldern tätig werden, die ihren individuellen Fähigkeiten entsprechen. Der Bedarf an professionellen Angeboten für die Förderung und soziale Teilhabe wie sie das facettenwerk mit dem Campus Hagenauer Straße schafft, ist groß.
Neben der bestehenden Tagesförderstätte „Montrealhaus I“ entsteht nun der zweigeschossige Neubau mit mehr als 60 Betreuungsplätzen für Schwerstbehinderte. Auf zirka 1.600 Quadratmetern wird das Host-Schedler-Haus speziell auf die Bedürfnisse, die Betreuung und die individuelle Förderung von Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf zugeschnitten.
Namensgeber ist Dr. Horst Schedler. Er war Gründungs- und Vorstandsmitglied der gemeinnützigen Organisation, für die das facettenwerk heute steh. Er engagierte sich mehr als fünf Jahrzehnte für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Heute ist das facettenwerk an vielseitig aufgestellte Organisation mit mehreren Standorten in Rheingau, Taunus und Wiesbaden.
Ausgeführt wird das Bauvorhaben auf dem Campus Hagenauer Straße von regionalen Firmen. Die Generalplanung des Projekts obliegt dem Wiesbadener Büro Plan B Architekten & Ingenieure, während das ebenfalls in der Landeshauptstadt ansässige Unternehmen Brömer & Sohn als Generalunternehmer für die Bauausführung der Tagesförderstätte zuständig ist.

Zum Spatenstich kamen Peter-Friedrich Becker als Vertreter der Plan B Architekten sowie Marco Seipel, Geschäftsführer der Baufirma Brömer & Sohn. Seitens des facettenwerks griffen unter anderem Vorstandsmitglied und Geschäftsführer Dr. Simeon Ries zum Spaten.
Rendering und Foto_ PLAN.B – Freie Architekten & Ingenieure
„Ihr seid wirklich ein toller Verein!“
Wiesbaden, den 7.9.2026
Die Raritätengärtnerei der Orangerie Aukamm ist Bioland-zertifiziert. Jetzt hat der Bioland e.V. Verband die Gärtnerei in seinem Netzwerk vorgestellt.
„Ihr seid wirklich ein toller Verein“, findet Meike Fredrich nach ihrem Besuch in der Raritätengärtnerei Orangerie Aukamm. Fredrich war nach Wiesbaden gekommen, um die Arbeit und das Team der Gärtnerei für die Sozialen Medien von Bioland zu portraitieren.
Das schreibt Bioland über die Orangerie Aukamm:
„Über 70 Sorten gibt es: Von Tomaten kaum größer als eine Johannisbeere bis hin zu aromatischen Schwergewichten mit bis zu 500g Fruchtgewicht. 🍅 Und die Namen erst: Goldene Königin, Rote Murmel, Yellow Submarine, Goldkrone oder Green Zebra. 👑🦓
Dabei kommen manche Sorten besser mit Trockenheit zurecht, andere sind besonders aromatisch oder widerstandsfähig gegen Krankheiten. Und genau diese genetische Vielfalt macht unsere Landwirtschaft zukunftsfähig. 💪
Sie liefert die Grundlage für die Züchtung neuer Sorten und hilft dabei, auf Herausforderungen wie Klimawandel oder neue Schädlinge zu reagieren. Deshalb ist es wichtig, sowohl bewährte alte als auch neue Tomatensorten zu erhalten und weiterzuentwickeln. Denn Vielfalt macht unser Ernährungssystem widerstandsfähiger.
Diese Vielfalt an Farbe, Form und Geschmack. 😲 Lieben wir. 😍“
Wir sagen: Danke, Meike!

Meike Fredrich von Bioland fotografiert Tomaten in der Orangerie Aukamm.

Und der Post bei Bioland.
Tomatenfest 2026: Von Herzen Danke!
Wiesbaden, 17.8.26.
Mehr als 2.500 Menschen nutzten den zweiten August-Sonntag, um die Orangerie Aukamm kennenzulernen. Mit dabei: das Team des facettenwerks, zu dem der inklusive Betrieb gehört. Auch von allen anderen Standorten kamen Mitarbeitende und leisteten ihren Beitrag zu dem gelungenen fünften Tomatenfest.
„Was für ein wunderschönes und unvergessliches Fest liegt hinter uns“, schrieb der Leiter der Orangerie Aukamm Thomas Rosa in einer Rundmail im facettenwerk. „Die vielen fröhlichen Gesichter, die guten Gespräche, das gemeinsame Lachen und die herzliche Atmosphäre haben diesen Tag für uns alle zu etwas ganz Besonderem gemacht. Ohne euch hätten wir das niemals geschafft! Bei Sonnenschein konnten wir gemeinsam feiern, genießen und zeigen, was die Orangerie Aukamm ausmacht: Gemeinschaft, Vielfalt und gelebte Inklusion. Von Herzen Danke!“

Der geschäftsführende Vorstand des facettenwerks, Dr. Simeon Ries (2.v.l.), dankten mit Thomas Rosa (4.v.l.) allen Beteiligten. Gemeinsam begrüßten sie prominente Gäste wie
Dr. Patricia Becher, Dezernentin für Soziales, Bildung und Wohnen (1.v.l.), und den Vorsteher der Stadtverordneten Dr. Stefan Obermayr (3.v.l.) und.





Von allen Standortes des facettenwerks kam Unterstützung. Es wurden Blumensträuße gebunden und verkauft,
stundenlang hinter den Essens- und Getränketheken gearbeitet, Kuchen ausgegeben, aufgebaut, organisiert, erklärt,
gespült, getragen, gelächelt, angefeuert und geklatsch – einfach überall mit angepackt, wo Hilfe gebraucht wurde.
Viele haben lange Dienste übernommen und dabei nie die gute Stimmung verloren :-)
Fest der Vielfalt
Wiesbaden, 10.8.26.
Mehr als 2.500 Menschen nutzen das Tomatenfest, um einen Sommertag in der Orangerie Aukamm zu verbringen. Raritäten-Gärtnerei und Gewächshäuser sowie das Café im ehemaligen Palmenhaus öffneten ihre Türen für Besuchende.
Inklusive Teams zeigten ihre Arbeit: Es gab vielfältige Gemüse – allein 60 Tomatensorten - und Kräuter aus Bioland-Anbau zu kaufen. Im Café und auf der Terrasse genossen Besuchende hausgemachte Spezialitäten wie eine Quiche, belegt mit Gemüse aus der Orangerie.
Nicht nur die Standorte des facettenwerks, zu dem auch die Orangerie Aukamm gehört, gestalteten das Fest, sondern ein ganzes Netzwerk brachte sich ein: So stand am Pinsa-Ofen ein Team der Pfarrei St. Bonifatius Wiesbaden, deren Kindergärten das Gemüse von der Orangerie Aukamm beziehen. Die Brauerei Bierstädter Gold gab ebenso ein Beispiel für regionale Zusammenarbeit, wie das Weingut Kreis. Es nutzt als Kunde die Flaschenspülanlage des facettenwerks in Oestrich-Winkel, um Flaschen nachhaltig zu reinigen und wieder einzusetzen.
Die Eismanufaktur aus Hofheim hatte anlässlich des Tomatenfest außergewöhnliche Eissorten wie Gurke oder Minze und Basilikum entwickelt. HammerWein aus Mainz bereichert das Tomatenfest mit einem erfrischenden Aperol-Spritz sowie einem alkoholfreien Gin in eigener Abfüllung für die Orangerie Aukamm. Kuchen und Törtchen wurden im Café aus eigener Herstellung des facettenwerks und vom der inklusiven Schlocker-Bäckerei EVIM angeboten.
Musikalisch begleitete Roland Vaniecek das Fest. Die inklusive Band „Probezeit“ aus Frankfurt unter der Leitung von Fred P. Lohr trat auf, einige Beschäftigte sorgten mit Gesangseinlagen oder Partyhits für besondere Momente.
Die IBA Erbenheim, die als Teil des facettenwerks integrative Beschäftigungs- und Arbeitsangebote schafft, übernahm die Gestaltung und den Verkauf von Blumensträußen.
Unterstützung kam für diesen besonderen Tag von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des facettenwerks. Abschließend gab es für alle Helfenden eine Paela. Das Gemüse dafür hatte Telly Hoban mit einer „Schnippelparty“ vorbereiten lassen. Die Gastronomin setzt sich gegen Lebensmittelverschwendung ein. Dafür, dass es so viele verschiedenen Tomaten- und Gemüsesorten gab, hatte das Gärtnerei-Team unter der Leitung von Johannes Löhde gesorgt.
Thomas Rosa, Leiter der Orangerie Aukamm, dankte allen Beteiligten für das gelungene Fest: „Das Tomatenfest hat einmal mehr gezeigt, wie wir Vielfalt im facettenwerk leben.“ Die Orangerie Aukamm gehört zur DBS, die Teil des facettenwerks ist.
Der geschäftsführende Vorstand, Dr. Simeon Ries, begrüßte für das facettenwerk prominente Gäste wie Dr. Patricia Becher, Dezernentin für Soziales, Bildung und Wohnen, sowie den Vorsteher der Stadtverordneten Gerhard Obermayr.


Reges Treiben auch im Café und am Stand der Bierstädter Buchhandlung.


Die Pinsa und Bier kamen hervorragend an - den Servoce am Getränkestand übernahmen Teams des facettenwerks.

Großes Interesse an den Ständen und im Gewächshaus bestand für das Bioland-Gemüse und die -Kräuter.

Die Band Probezeit und Teammitglieder sorgten für musikalische Unterhaltung, begleitet von Roland Vaniecek,

Dr. Patricia Becher, Dezernentin für Soziales, Bildung und Wohnen (rechts im Bild) machte einen Sonntagsausflug zur Orangerie Aukamm.


Überall tummelten sich Menschen in der Orangierie Aukamm, sei es vor der Bühne, beim Gemüseschnippeln, im Café oder auf der Terrasse.
Hier zählt der Geschmack, nicht die Norm
Tatjana Kreuter kauft bei der Orangerie Aukamm ein. Was die Gastronomin an der Raritätengärtnerei liebt, ist die außergewöhnliche Auswahl an verschiedenen Sorten – und dass es hier um Geschmack geht, nicht um Normen.
„Gemüse, die wir in Supermärkten kaufen, sehen alles gleich aus. Form, Größe und Farbe müssen bestimmten Vorgaben entsprechen, beispielsweise europäischen Normen“, erklärt die Inhaberin von „Frau Kreuter an den Museen“. „An der Raritätengärtnerei Orangerie Aukamm liebe ich die Vielfalt – hier geht es um den Geschmack, nicht darum, einer Norm zu entsprechen.“
Während der Saison kauft Kreuter mehrmals in der Woche bei der Orangerie Aukamm ein. Mit dem Leiter der Gärtnerei Johannes Löhde und seinem Team tauscht sie sich über die aktuellen Gemüsesorten aus, unter anderem Tomaten, Zucchini, Paprika, Pimientos.
Am liebsten setzt sie auf die Speisenkarte ihres Deli solche Gemüsesorten, die in den Gewächshäusern gerade reif für die Ernte sind. Auch bei den Kräutern, mit denen ihr Koch Fahd Badlane gerne seine mediterranen Speisen verfeinert, sorgt die Raritätengärtnerei stetig für Nachschub.
„Woher sonst könnte ich die Tomaten für einen Salat bekommen, der aus zehn verschiedenen Sorten besteht?“, betont die Gastronomin. „Meine Gäste wissen die besonderen Geschmackserlebnisse und die Biolandqualität zu schätzen. Wir können uns glücklich schätzen, eine solche Gärtnerei in Wiesbaden zu haben.“

Fahd Badlane und Tatjana Kreuter begutachten Gemüse aus der Orangerie Aukamm.
Die Orangerie Aukamm gehört als Standort zur dbs. Das anerkannte Inklusionsunternehmen dbs erbringt unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins facettenwerk Dienstleistungen, die Menschen mit Behinderung Arbeit, Bildung und Tagesstruktur bieten.
Die Orangerie Aukamm ist mitten in Wiesbaden zu finden, Weinreb 23,
65191 Wiesbaden. Direkt an der Orangerie gibt es nur wenige Stellplätze. Parken geht am besten auf der Aukammallee (ca. 5 Minuten Fußweg). Per Bus ist sie zu erreichen mit den Linien 17, 21, 23, 37 (Haltestelle Plutoweg) oder Linie 18 (Thermalbad).
Text und Fotos: Miriam Becker facettenwerk
Woher kommt eigentlich unser Gemüse?
Eine Gruppe Kindergartenkinder der St.-Bonifatius-Gemeinde in Wiesbaden besuchte die Gärtnerei und das Cafe in der Orangerie Aukamm.
Seit einiger Zeit beliefert die Raritätengärtnerei Orangerie Aukamm die Kindergärten der St.-Bonifatius-Gemeinde in Wiesbaden mit frischem Gemüse und Kräutern. Gurken, Tomaten, Auberginen sowie verschiedene Kräuter werden dort in Bioland-Qualität in den Gewächshäusern angebaut.
Anfang Juni freuten sich die Mitarbeitenden des Gewächshausteams gemeinsam mit Johannes Löhde, dem Leiter der Gärtnerei, über den Besuch einer Kindergartengruppe der St.-Bonifatius-Gemeinde. Der Ausflug in die Gewächshäuser war für die Kinder ein spannendes Erlebnis. Neben den vielen Tomatenpflanzen gab es auch Hummeln und viele weitere interessante Dinge zu entdecken. Nun haben sie einmal gesehen, woher das Gemüse stammt, das im Kindergarten auf ihren Tellern liegt.
Die Kinder hatten einen tollen Tag und konnten zum Abschluss auf dem benachbarten Gelände „Heupferd“ eine Pause einlegen, bevor sie gestärkt den Heimweg antraten: Natürlich durfte zum Abschied auch ein leckeres Eis im Café Orangerie Aukamm nicht fehlen. Das Cafe befindet sich in der ehemaligen Palmenhalle der früheren Stadtgärtnerei.
Die Orangerie ist ein Inklusionsbetrieb der dbs mit den drei Bereichen Gärtnerei, Gartenpflege und Café. Die dbs erbringt unter dem Dach des facettenwerks Dienstleistungen, die Menschen mit Behinderung Arbeit, Bildung und Tagesstruktur bieten.

Johannes Löhde macht die Kindergartengruppe mit den besonderen Gemüsen der Raritätengärtnerei vertraut.
Fotos: St.-Bonifatius-Gemeinde Wiesbaden













