Tomatenfest 2026: Von Herzen Danke!
Wiesbaden, 17.8.26.
Mehr als 2.500 Menschen nutzten den zweiten August-Sonntag, um die Orangerie Aukamm kennenzulernen. Mit dabei: das Team des facettenwerks, zu dem der inklusive Betrieb gehört. Auch von allen anderen Standorten kamen Mitarbeitende und leisteten ihren Beitrag zu dem gelungenen fünften Tomatenfest.
„Was für ein wunderschönes und unvergessliches Fest liegt hinter uns“, schrieb der Leiter der Orangerie Aukamm Thomas Rosa in einer Rundmail im facettenwerk. „Die vielen fröhlichen Gesichter, die guten Gespräche, das gemeinsame Lachen und die herzliche Atmosphäre haben diesen Tag für uns alle zu etwas ganz Besonderem gemacht. Ohne euch hätten wir das niemals geschafft! Bei Sonnenschein konnten wir gemeinsam feiern, genießen und zeigen, was die Orangerie Aukamm ausmacht: Gemeinschaft, Vielfalt und gelebte Inklusion. Von Herzen Danke!“

Der geschäftsführende Vorstand des facettenwerks, Dr. Simeon Ries (2.v.l.), dankten mit Thomas Rosa (4.v.l.) allen Beteiligten. Gemeinsam begrüßten sie prominente Gäste wie
Dr. Patricia Becher, Dezernentin für Soziales, Bildung und Wohnen (1.v.l.), und den Vorsteher der Stadtverordneten Dr. Stefan Obermayr (3.v.l.) und.






Von allen Standortes des facettenwerks kam Unterstützung. Es wurden Blumensträuße gebunden und verkauft,
stundenlang hinter den Essens- und Getränketheken gearbeitet, Kuchen ausgegeben, aufgebaut, organisiert, erklärt,
gespült, getragen, gelächelt, angefeuert und geklatsch – einfach überall mit angepackt, wo Hilfe gebraucht wurde.
Viele haben lange Dienste übernommen und dabei nie die gute Stimmung verloren :-)
Fest der Vielfalt
Wiesbaden, 10.8.26.
Mehr als 2.500 Menschen nutzen das Tomatenfest, um einen Sommertag in der Orangerie Aukamm zu verbringen. Raritäten-Gärtnerei und Gewächshäuser sowie das Café im ehemaligen Palmenhaus öffneten ihre Türen für Besuchende.
Inklusive Teams zeigten ihre Arbeit: Es gab vielfältige Gemüse – allein 60 Tomatensorten - und Kräuter aus Bioland-Anbau zu kaufen. Im Café und auf der Terrasse genossen Besuchende hausgemachte Spezialitäten wie eine Quiche, belegt mit Gemüse aus der Orangerie.
Nicht nur die Standorte des facettenwerks, zu dem auch die Orangerie Aukamm gehört, gestalteten das Fest, sondern ein ganzes Netzwerk brachte sich ein: So stand am Pinsa-Ofen ein Team der Pfarrei St. Bonifatius Wiesbaden, deren Kindergärten das Gemüse von der Orangerie Aukamm beziehen. Die Brauerei Bierstädter Gold gab ebenso ein Beispiel für regionale Zusammenarbeit, wie das Weingut Kreis. Es nutzt als Kunde die Flaschenspülanlage des facettenwerks in Oestrich-Winkel, um Flaschen nachhaltig zu reinigen und wieder einzusetzen.
Die Eismanufaktur aus Hofheim hatte anlässlich des Tomatenfest außergewöhnliche Eissorten wie Gurke oder Minze und Basilikum entwickelt. HammerWein aus Mainz bereichert das Tomatenfest mit einem erfrischenden Aperol-Spritz sowie einem alkoholfreien Gin in eigener Abfüllung für die Orangerie Aukamm. Kuchen und Törtchen wurden im Café aus eigener Herstellung des facettenwerks und vom der inklusiven Schlocker-Bäckerei EVIM angeboten.
Musikalisch begleitete Roland Vaniecek das Fest. Die inklusive Band „Probezeit“ aus Frankfurt unter der Leitung von Fred P. Lohr trat auf, einige Beschäftigte sorgten mit Gesangseinlagen oder Partyhits für besondere Momente.
Die IBA Erbenheim, die als Teil des facettenwerks integrative Beschäftigungs- und Arbeitsangebote schafft, übernahm die Gestaltung und den Verkauf von Blumensträußen.
Unterstützung kam für diesen besonderen Tag von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des facettenwerks. Abschließend gab es für alle Helfenden eine Paela. Das Gemüse dafür hatte Telly Hoban mit einer „Schnippelparty“ vorbereiten lassen. Die Gastronomin setzt sich gegen Lebensmittelverschwendung ein. Dafür, dass es so viele verschiedenen Tomaten- und Gemüsesorten gab, hatte das Gärtnerei-Team unter der Leitung von Johannes Löhde gesorgt.
Thomas Rosa, Leiter der Orangerie Aukamm, dankte allen Beteiligten für das gelungene Fest: „Das Tomatenfest hat einmal mehr gezeigt, wie wir Vielfalt im facettenwerk leben.“ Die Orangerie Aukamm gehört zur DBS, die Teil des facettenwerks ist.
Der geschäftsführende Vorstand, Dr. Simeon Ries, begrüßte für das facettenwerk prominente Gäste wie Dr. Patricia Becher, Dezernentin für Soziales, Bildung und Wohnen, sowie den Vorsteher der Stadtverordneten Gerhard Obermayr.




Großes Interesse an den Ständen und im Gewächshaus bestand für das Bioland-Gemüse und die -Kräuter.

Reges Treiben auch im Café und am Stand der Bierstädter Buchhandlung.

Die Pinsa und Bier kamen hervorragend an - den Servoce am Getränkestand übernahmen Teams des facettenwerks.

Die Band Probezeit und Teammitglieder sorgten für musikalische Unterhaltung, begleitet von Roland Vaniecek,

Dr. Patricia Becher, Dezernentin für Soziales, Bildung und Wohnen (rechts im Bild) machte einen Sonntagsausflug zur Orangerie Aukamm.


Überall tummelten sich Menschen in der Orangierie Aukamm, sei es vor der Bühne, beim Gemüseschnippeln, im Café oder auf der Terrasse.
Hier zählt der Geschmack, nicht die Norm
Tatjana Kreuter kauft bei der Orangerie Aukamm ein. Was die Gastronomin an der Raritätengärtnerei liebt, ist die außergewöhnliche Auswahl an verschiedenen Sorten – und dass es hier um Geschmack geht, nicht um Normen.
„Gemüse, die wir in Supermärkten kaufen, sehen alles gleich aus. Form, Größe und Farbe müssen bestimmten Vorgaben entsprechen, beispielsweise europäischen Normen“, erklärt die Inhaberin von „Frau Kreuter an den Museen“. „An der Raritätengärtnerei Orangerie Aukamm liebe ich die Vielfalt – hier geht es um den Geschmack, nicht darum, einer Norm zu entsprechen.“
Während der Saison kauft Kreuter mehrmals in der Woche bei der Orangerie Aukamm ein. Mit dem Leiter der Gärtnerei Johannes Löhde und seinem Team tauscht sie sich über die aktuellen Gemüsesorten aus, unter anderem Tomaten, Zucchini, Paprika, Pimientos.
Am liebsten setzt sie auf die Speisenkarte ihres Deli solche Gemüsesorten, die in den Gewächshäusern gerade reif für die Ernte sind. Auch bei den Kräutern, mit denen ihr Koch Fahd Badlane gerne seine mediterranen Speisen verfeinert, sorgt die Raritätengärtnerei stetig für Nachschub.
„Woher sonst könnte ich die Tomaten für einen Salat bekommen, der aus zehn verschiedenen Sorten besteht?“, betont die Gastronomin. „Meine Gäste wissen die besonderen Geschmackserlebnisse und die Biolandqualität zu schätzen. Wir können uns glücklich schätzen, eine solche Gärtnerei in Wiesbaden zu haben.“

Fahd Badlane und Tatjana Kreuter begutachten Gemüse aus der Orangerie Aukamm.
Die Orangerie Aukamm gehört als Standort zur dbs. Das anerkannte Inklusionsunternehmen dbs erbringt unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins facettenwerk Dienstleistungen, die Menschen mit Behinderung Arbeit, Bildung und Tagesstruktur bieten.
Die Orangerie Aukamm ist mitten in Wiesbaden zu finden, Weinreb 23,
65191 Wiesbaden. Direkt an der Orangerie gibt es nur wenige Stellplätze. Parken geht am besten auf der Aukammallee (ca. 5 Minuten Fußweg). Per Bus ist sie zu erreichen mit den Linien 17, 21, 23, 37 (Haltestelle Plutoweg) oder Linie 18 (Thermalbad).
Text und Fotos: Miriam Becker facettenwerk
Woher kommt eigentlich unser Gemüse?
Eine Gruppe Kindergartenkinder der St.-Bonifatius-Gemeinde in Wiesbaden besuchte die Gärtnerei und das Cafe in der Orangerie Aukamm.
Seit einiger Zeit beliefert die Raritätengärtnerei Orangerie Aukamm die Kindergärten der St.-Bonifatius-Gemeinde in Wiesbaden mit frischem Gemüse und Kräutern. Gurken, Tomaten, Auberginen sowie verschiedene Kräuter werden dort in Bioland-Qualität in den Gewächshäusern angebaut.
Anfang Juni freuten sich die Mitarbeitenden des Gewächshausteams gemeinsam mit Johannes Löhde, dem Leiter der Gärtnerei, über den Besuch einer Kindergartengruppe der St.-Bonifatius-Gemeinde. Der Ausflug in die Gewächshäuser war für die Kinder ein spannendes Erlebnis. Neben den vielen Tomatenpflanzen gab es auch Hummeln und viele weitere interessante Dinge zu entdecken. Nun haben sie einmal gesehen, woher das Gemüse stammt, das im Kindergarten auf ihren Tellern liegt.
Die Kinder hatten einen tollen Tag und konnten zum Abschluss auf dem benachbarten Gelände „Heupferd“ eine Pause einlegen, bevor sie gestärkt den Heimweg antraten: Natürlich durfte zum Abschied auch ein leckeres Eis im Café Orangerie Aukamm nicht fehlen. Das Cafe befindet sich in der ehemaligen Palmenhalle der früheren Stadtgärtnerei.
Die Orangerie ist ein Inklusionsbetrieb der dbs mit den drei Bereichen Gärtnerei, Gartenpflege und Café. Die dbs erbringt unter dem Dach des facettenwerks Dienstleistungen, die Menschen mit Behinderung Arbeit, Bildung und Tagesstruktur bieten.

Johannes Löhde macht die Kindergartengruppe mit den besonderen Gemüsen der Raritätengärtnerei vertraut.
Fotos: St.-Bonifatius-Gemeinde Wiesbaden






