Fahrt mit dreirädrigem Rollstuhl weckt Erinnerungen
Fahrt mit dreirädrigem Rollstuhl weckt Erinnerungen
Ein historischer Handkurbelrollstuhl wird vom facettenwerk-Team in Oestrich-Winkel fachgerecht restauriert und ist wieder fahrtüchtig.

Der dreirädrige Rollstuhl kam in einem ehemaligen Hochregallager am facettenwerk-Standort Breithardt zum Vorschein. In Fahrt gesetzt wird das Gefährt mit Armkraft über Hebel, die seitlich vor- und zurückbewegt werden.
Das historische Stück fand Liebhaber in der Werkstatt Oestrich-Winkel. Ein Restaurationsteam aus Manfred Puss, Jean-Cloude Hofmann, Frank Deinlein und Andreas Waesch erneuerte die Bereifung, die Sitzschale und Fussablage sowie die Polsterung inklusive Lederbezug. Auch der Hebelantrieb und die Beleuchtung wurden überholt. Schließlich schmückt der Schriftzug des facettenwerks, zu dem die Werkstatt in Oestrich-Winkel gehört, das historische Gefährt.
„Ich kenne diese Rollstühle noch aus meiner Kindheit“, erinnert sich Werkstattleiter Andreas Waesch bei einer Probefahrt. „in den 50er und 60er Jahren sind viele dieser Rollis tatsächlich in täglicher Benutzung gewesen.“
Heute sind moderne dreirädrigen Rollstühle vor allem im Sport im Einsatz – und heißen schlicht „Handybike“. Der historische Vorläufer wird einen Platz als Ausstellungsstück an den Standorten des facettenwerks finden.
Foto Restaurierter Handkurbelrollstuhl: Voll funktionstüchtig und mit facettenwerk-Logo
Quelle: Andreas Waesch





